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Trauma Center: New Blood
Trauma Center: New Blood
 
Herausgeber:    Nintendo
Entwickler:    Atlus
Genre:    Simulation
Multiplayer:    Ja
empf. Alter:    ab 12 Jahren
Plattformen:  Wii
 
Arzt zu sein ist ein harter Job. Am schmalen Grad zwischen Leben und Tod ist selten Platz für aufbrausende Emotionen und menschliches Versagen. So auch bei Trauma Center: New Blood. Ein misslungener Schnitt, ein übersehener Tumor, eine falsche Entscheidung können schon über das Schicksal eures Patienten entscheiden. Nicht Leben und Tod, sondern Frust und Lust gehen Hand in Hand, in dieser knallharten Arztsimulation. Ist die Operation gelungen oder geht das Spiel an seinem zu hohen Schwierigkeitsgrad zu Grunde?
 
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Mit dem Krankenhaus verbindet man ja, spätestens seit Emergency Room, neben blutigen Operationen, auch eine theatralische Handlung. Beziehungen werden gestrickt, Hoffnungen gehen verloren und das Drama nimmt seinen unerbittlichen Lauf. Die Ärzte werden als Menschen dargestellt, die nicht selten an ihren Fähigkeiten zweifeln. So ähnlich geht es auch bei dem jungen Ärzteteam Dr. Markus Vaughn und Dr. Valerie Blaylock zu. Zwei Grünschnäbel, die im verschneiten Alaska ihr Bestes geben um Menschenleben zu retten. Dass es dabei weitaus überzeichneter zugeht als bei den westlichen Kollegen, versteht sich natürlich von selbst. Ihr findet ihr euch bald in einer wahnwitzigen Story wieder, welche kein Klischee auslässt. Mal abgesehen von unseren idealistischen Protagonisten, schauen auch noch eine unschuldig junge Krankenschwester, der alter verbitterter Oberarzt, sowie weitere Bekannte einer typischen "Krankenhaussoap" vorbei. Erzählt wird die Geschichte mit nett gezeichneten Charakteren und einer ordentlichen, wenn auch mal wieder nur englischen, Sprachausgabe. Dennoch vermisst man schick in Szene gesetzte Zwischensequenzen, die den Handlungsverlauf um einiges unterhaltsamer gemacht hätten. So bleibt man lieber dem Vorgänger treu, und man klickt sich schon bald durch stellenweise elendslange Dialoge, die viel zu selten Eloquenz aufblitzen lassen.
 
 
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Eine Sache der Routine
Am Spielprinzip wurde nahezu nichts verändert. Vor der Operation bekommt ihr eine kurze Einweisung, was genau euren Patienten bedrückt. Das fängt bei einem typischen Knochenbruch an und geht weiter zu komplexen Eingriffen, die selbst Dr. House ins schwitzen bringen würden. Tumore werden beseitigt, Kugeln entfernt und Schrittmacher wieder aktiviert. Hierbei steht euch eine Auswahl von einer Hand voll Werkzeuge zur Verfügung. Skalpell zum Schneiden, Forceps für die Entfernung von diversen Splittern und eine Spritze zum, nun ja, Spritzen. So müsst ihr beispielsweise bei der Bekämpfung eines Tumors mit dem Ultraschallgerät das Übel sichtbar machen, dann gekonnt per Skalpell das Ding freischneiden und gleich darauf diverse Flüssigkeiten mit dem Drain absaugen. Ohne zu zögern, greift ihr nochmal zum Skalpell, schnipselt ein bisschen herum und entfernt den Antikörper mit dem Forceps. Jetzt nur mehr noch zukleistern und mit dem antibiotischen Gel die Wunde versiegeln. Hierbei sei erwähnt, dass die Tumorbekämpfung noch zu den einfacheren Aufgaben gehört. Nicht selten hilft nur die absolute Routine, um den Kampf mit dem Tod zu gewinnen. Dabei wählt ihr mit dem Nunchuk die Instrumente aus und dirigiert sie mit der Remote über den Bildschirm. Einfach zu erlernen, schwierig zu meistern.
 
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Gamesmania Wertung
 
Detailwertung
Grafik 68%
Sound 75%
Gameplay 84%
Motivation 70%
Multiplayer 85%
So testen wir
 
 
 
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